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Zu Ehren Gottes
Leiter der Diözesanen Bauämter Österreichs tagten in der Erzdiözese
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In St. Pankraz am Haunsberg feierte
der Erzbischof die heilige Messe.
Foto: bru
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Drei Tage gastierten 52 Leiter und Mitarbeiter der neun Diözesanen Bauämter Österreichs in Salzburg. Vom 5. bis 7. Oktober standen neben Besichtigungen interessante Vorträge am Programm.
SALZBURG. Am ersten Tag fand ein wahrer „Vortrags-Marathon“ mit ungewöhnlichen Thematiken statt. Diplom-Meteorologe Dr. Wolfgang Thüne – ehemaliger Wetterfrosch im Deutschen Fernsehen – fesselte mit seinem Vortrag „Die Klimakatas-trophe – ein Phantom?“ die Zuhörer. Thüne stellte bei seinem Referat nicht nur die prognostizierte Erderwärmung in Frage, sondern bezeichnete den „Treibhauseffekt“ als reine Erfindung. Der zweite Vortragende Prof. Dr. Ing. habil Claus Meier stellte die Bauphysik auf den Kopf und bezeichnete diese als „grandiose Pseudo-Wissenschaft“. „Es sei viel wichtiger“, so Meier, „die Erfahrungen aus der Praxis zum Maßstab zu machen.“ Als dritter im Bunde sprach Dipl.-Ing. Architekt Konrad Fischer über fatale Fehler bei der Sanierung von Altbauten und über kostengünstige Alternativen. „Die Erfahrungen in den Bauämtern wachsen parallel mit den Schäden“, resümierte Architekt Schuh nach den Vorträgen und verwies darauf, dass „kirchliche Bauten kein Versuchsfeld für neue Methoden sein dürfen.“
Der zweite Tag führte die Damen und Herren von der Pfarrkirche Parsch über das Pfarrzentrum St. Severin (siehe Blickpunkt S. 24/25) und dem „Kardinal-Schwarzenberg-Haus“ am Kapitelplatz bis zur Kirche und Mesnerei St. Pankraz am Haunsberg. In dem wunderschön gelegenen Gotteshaus referierte Prälat Prof. Dr. Johannes Neuhardt über die „Theologischen Begründungen kirchlichen Bauens“.
Beim anschließenden Gottesdienst dankte Erzbischof Dr. Alois Kothgasser den Mitarbeitern der Bauämter für ihren Einsatz, „denn durch ihre Arbeit bleiben die Gotteshäuser, die zu Ehren Gottes und zur Freude der Menschen geschaffen wurden, auch für weitere Generationen erhalten“.
Ehe die Teilnehmer am vergangenen Freitag wieder die Heimreise antraten, ging es noch nach Morzg, wo sie die Pfarrkirche und des Pfarrzentrum besichtigten. Zum Abschluss der Tagung referierte Dr. Elisabeth Kandler-Mayr über „Fragen zum Denkmalschutz aus Sicht des staatlichen und kirchlichen Rechts“. Im nächsten Jahr ist die Diözese Kärnten Gastgeber für die alljährliche Tagung der Diözesanen Bauämter Österreichs.
bru